aus der Bibel  

3 Er gleicht einem Baum, der am Wasser steht; Jahr für Jahr trägt er Frucht, sein Laub bleibt grün und frisch. Was immer ein solcher Mensch unternimmt, es gelingt ihm gut. Ps1,3
   

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Ich setzte mein Vertrauen auf den Fußball

Wie die meisten Brasilianer wurde ich in dem Glauben an die Existenz eines Gottes erzogen. Ich wuchs im Bewusstsein auf, dass Gott alles erschaffen hatte und dass er gütig war. Daher befolgte ich seine Gebote. Diese ganze Religiosität war dadurch eingeschränkt, dass ich nicht wirklich wusste, wer Gott war. Ich führte ein wenig intensives spirituelles Leben, denn ich setzte meine ganze Hoffnung und mein ganzes Vertrauen auf den Fußball. Ich stellte mir vor, dass ich durch den Sport Gelegenheit haben würde, die Geschichte meines Lebens und die meiner Familie zu ändern. Fußball war für mich das einzige Mittel, um glücklich zu werden.

Mein Traum zerplatzte

Mit dreizehn Jahren gelang es mir, einen Platz in der Jugendmannschaft von Palmeiras zu erobern. Mein Traum, Profi-Fußballspieler zu werden, fing an, in Erfüllung zu gehen, dachte ich. Drei Jahre lang habe ich mich mit großer Hingabe dem Fußball verschrieben. Bis zu dem Zeitpunkt, als ein neuer Trainer der Mannschaft vorgesetzt wurde und andere Spieler mitbrachte. Viele Jugendspieler, unter anderem auch ich, wurden dadurch entlassen. Ich war frustriert und traurig, denn meine ganze Hoffnung hatte darauf geruht. Ich hatte schon viele Pläne geschmiedet – von heute auf morgen zerplatzte dann mein Traum. Ich versuchte weiterhin, eine neue Gelegenheit zu finden, aber ich wurde immer wieder enttäuscht.

Vom Bruder zu Jesus geführt

Als ich ein Jahr danach bei einem Amateur-Hallenfußballturnier mitspielte, traf ich einen Freund und Christen, der über Jesus sprach. Ich war sehr interessiert und stellte viele Fragen. Einige Zeit später kam mein Bruder, der in einer anderen Stadt lebte, nach Mogi das Cruzes, um hier Urlaub zu machen. Im Gespräch mit ihm bemerkte ich, dass in seinem Leben etwas Außergewöhnliches passiert war. Mein Bruder, der ein Lebemann war und das Nachtleben außerordentlich schätzte, war wie verwandelt. Er war sehr zuvorkommend und strahlte einen inneren Frieden aus. Keiner hätte es geschafft, ihn zu seinem früheren Leben zurück zu führen. Ich merkte natürlich diese Wandlung und fragte ihn, was zu dieser Veränderung geführt hatte. Dann antwortete er mir, dass ich Jesus kennen lernen müsste. Anfangs konnte ich mich nicht damit anfreunden, denn seit meiner Kindheit wusste ich, wer Jesus war. Meiner Meinung nach kannte ich Ihn schon. Mit viel Geduld stellte mir mein Bruder einen freundlichen Jesus vor, der einem wie ein Partner immer zur Seite steht und gegenwärtig ist, ganz anders als der Jesus, den ich zu kennen meinte. Ich dachte, dass Jesus ein entfernter Gott war, der im Himmel blieb und sich nicht um unseren Alltag kümmerte. In diesem Augenblick bemerkte ich, dass meine Hoffnung in eine ganz falsche Richtung gegangen war. Ich stellte mir doch tatsächlich vor, dass der Fußball mein Leben verändern würde – aber es wäre nur eine Lösung auf Zeit.

Mein Weg mit Jesus

Ich wollte mehr über Jesus erfahren, las die Bibel und stellte meinem Bruder viele Fragen. Dann habe ich den Entschluss gefasst, Jesus als meinen Herrn und Heiland anzunehmen. Auch wenn meine Situation damals alles andere als einfach war, fühlte ich einen unglaublichen Frieden und eine unerklärliche Freude. Nach einiger Zeit ließ ich mich taufen – bis heute gehe ich meinen Weg zusammen mit Jesus. Heute weiß ich, dass alles auf dieser Welt vergänglich ist. Wenn wir mit Jesus zusammengehen, streben wir nach dem ewigen Leben in Frieden und Freude. Und das gibt uns die Hoffnung, an Jesu Seite ein erfülltes und glückliches Leben zu führen. Wenn Du auch, so wie ich, ein friedliches und erfülltes Leben wünschst, nimm Jesus Christus als Deinen Herrn und Heiland an.

Gott segne Dich!

Cacau

   
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