aus der Bibel  

Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein andrer kargt, wo er nicht soll, und wird doch ärmer. Sprüche 11,24 Seht zu und hütet euch vor aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat. Lukas 12,15
   

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Es tritt ein junger Schüler mit einer Bitte an einen alten, erfahrenen Bildhauer heran:

„Meister“, sagte er. „Ich möchte ein berühmter Bildhauer werden.

Was muss ich tun, um das zu erreichen?“

„Na ja“, antwortete der Meister, „erzähl mir, was für eine Skulptur du gerne machen würdest.“


Der junge Mann überlegte einen Augenblick und meinte dann:

„Am allerliebsten würde ich einen wunderschönen Elefanten meißeln.“

Daraufhin setzt der Meister dem jungen Mann einen unbehauenen Steinblock und einige Werkzeuge vor die Nase.

„Sehr schön. Hier hast du ein bisschen Marmor, einen Schlegel und einen Meißel.

Jetzt musst du nur noch alles entfernen, was nicht wie ein wunderschöner Elefant aussieht.“

Altindisches Gleichnis

Das Wort "vertrauen" beschreibt das Herzstück des christlichen Glaubens.

Doch im Alltag fällt uns der mutige Sprung in Gottes ausgebreitete Arme oft schwer. Weshalb ist das so?

Welche Erfahrungen, Ängste und Gottesbilder stellen sich uns dabei in den Weg?

Was bedeutet es praktisch, sich mutig und getrost Gott anzuvertrauen,

und wie können wir unseren "Vertrauensmuskel" stärken?

Welch großes Geschenk und welch ungeahnte Freiheit liegt darin, Gott von Herzen zu vertrauen?

In der Heiligen Schrift bedeutet das Wort Glauben praktisch Vertrauen.

Je mehr ich als Kind positive Vertrauenserfahren machen konnte,

umso ausgebildeter und kraftvoller ist mein heutiger "Vertrauensmuskel".

Es ist immer wieder viel leichter, unseren "Glauben"

auf das bloß "Fürwahrheiten" von religiösen Inhalten zu reduzieren,

als ihn als Einladung zu verstehen, Gott im Alltag konkret zu vertrauen!

 

Wenn Sie sich auf die Suche machen möchten bzw. wissen möchten, wie Sie "Ihren Vertrauensmuskel" stärken können,

dann empfehle ich Ihnen das Buch VOLL VERTRAUEN von Thomas Härry, vom Brockhausverlag.

Glücklich seid ihr

... wenn ihr die kleinen Dinge ernst

und die ernsten Dinge gelassen 

nehmen könnt.

Ihr werdet im Leben weit kommen.


Glücklich seid ihr

...wenn ihr ein Lächeln bewundern

und eine Grimasse übersehen könnt.

Die Sonne wird auf eurem Weg scheinen.

 

Glücklich seid ihr

... wenn ihr das Verhalten anderer stets

wohlwollend deuten könnt, selbst wenn

der Anschein dagegen spricht.

Man wird euch vielleicht für naiv halten,

aber um diesen Preis erlangt ihr Barmherzigkeit.

 

Glücklich seid ihr

...wenn ihr schweigen und lächeln könnt,

auch wenn man euch ins Wort fällt,

widerspricht oder auf die Füße tritt.

Dann hat das Evangelium begonnen, euer Herz zu berühren.

 

Glücklich seid ihr

...vor allem, wenn ihr Gott in allen

erkennen könnt, denen ihr begegnet.

Dann habt ihr das wahre Licht und tiefe Weisheit gefunden.

 

Ich habe gelernt, dass Du niemanden dazu bringen kannst, Dich zu mögen oder zu lieben.

Alles was Du tun kannst ist, jemand zu sein, den man mögen und lieben kann. Dass man immer jemanden mit lieben Worten verlassen sollte. Es könnte das letzte Mal sein, dass man ihn sieht.

Ich habe gelernt, dass es Jahre braucht Vertrauen aufzubauen, aber nur Sekunden, um es zu zerstören. Dass im Leben nicht zählt was Du hast, sondern wen Du hast.

Ich habe gelernt, dass Du impulsiv etwas machen kannst, das Dir für den Rest Deines Lebens Kopfschmerzen bereitet. Dass es oft einfacher ist zu reagieren als zu denken.

Ich habe gelernt, dass Du noch lange weitermachen kannst - nachdem Du dachtest es geht nicht mehr und dass Du Dich nicht mit dem Besten, das andere geben können, vergleichen solltest, sondern mit dem Besten, das Du geben kannst.

Ich habe gelernt, dass wir immer verantwortlich sind für das was wir tun, egal wie wir uns fühlen.

Ich habe gelernt, dass es Übung braucht, Verzeihen zu erlernen. Dass es Menschen gibt die aufrichtig lieben - aber nicht wissen wie sie es zeigen sollen.

Ich habe gelernt, dass Geld ein lausiger Weg ist Anerkennung zu bekommen und dass ich manchmal wenn ich wütend bin, das Recht habe wütend zu sein, aber niemals das Recht grausam zu sein.

Ich habe gelernt, dass wahre Freundschaft selbst über große Entfernung hinweg Bestand hat. Das Selbe gilt für wahre Liebe.

Und ich habe gelernt, dass es nicht immer reicht, wenn andere dir verzeihen. Manchmal musst du lernen, dir selber zu verzeihen.

 

Eine Legende berichtet, wie Gott Erbarmen hatte mit einem Menschen,

der sich über sein zu schweres Kreuz beklagte.

Er führte ihn in einen Raum, wo alle Kreuze der Menschen aufgestellt waren, und sagte zu ihm: "Wähle!"

Der Mensch machte sich auf die Suche. Da sah er ein ganz dünnes Kreuz, das jedoch sehr lang war.

Er sah ein ganz kleines, aber als er es aufheben wollte, war es schwer wie Blei.

Dann sah er eins, das gefiel ihm, und er legte es auf seine Schultern.

Doch da merkte er, dass das Kreuz an der Stelle,

wo es auf der Schulter auflag,

eine scharfe Spitze hatte, die ihm wie ein Dorn ins Fleisch drang.

So hatte jedes Kreuz etwas Unangenehmes.

Als er fast alle Kreuze durchgesehen hatte, entdeckte er noch eins, das versteckt stand.

Das war nicht zu schwer, nicht zu leicht, so richtig handlich, wie geschaffen für ihn.

Dieses Kreuz wollte er in Zukunft tragen.

Als er aber näher hinschaute, bemerkte er, dass es sein eigenes Kreuz war, das er bisher getragen hatte.

(nach Adalbert von Chamisso)

                                                                                                                                                

 

   
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