aus der Bibel  

Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. Mt 5,41
   

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Eine persische Sage erzählt von einem Mann, der am Strand des Meeres entlang geht und ein Säckchen voll kleiner Steine findet.

Achtlos lässt er die Steine durch seine Finger gleiten und schaut dabei auf das Meer.

Er beobachtet die zahlreichen Möwen, die auf den Wellen schaukeln, und wirft übermütig mit den Steinchen nach den Vögeln.

Spielerisch schleudert er die kleinen Dinger ins Meer, und eins nach dem anderen versinkt in den Wogen.

Einen einzigen Stein behält er in der Hand und nimmt ihn mit nach Haus. - - -

Groß ist sein Schrecken, als er beim Schein des Herdfeuers in dem unscheinbaren Stein einen herrlich funkelnden Diamanten erblickt.

Wie gedankenlos hat er den ungeheuren Schatz verschleudert.

Er eilt zum Strand zurück, die verlorenen Diamanten zu suchen. Doch vergebens, sie liegen unerreichbar auf dem Meeresgrund verborgen.

Keine Selbstanklage und Reue, keine Tränen und Vorwürfe können ihm den achtlos weggeworfenen Schatz zurückgeben.


Spielen wir nicht ebenso mit den uns geschenkten Tagen unseres Lebens?

Gedankenlos lassen wir die «kleinen Dinger» durch unsere Hände gleiten und werfen sie spielerisch fort.

Wir träumen vom großen Leben und verschleudern die einzelnen Tage.

Bis wir dann erschrocken feststellen, welche kostbaren Schätze die Tage unseres Lebens sind, die wir vertändelt und vertan haben. -

Jeder Tag ist ein Schatz und birgt in sich die Möglichkeit, erfüllt zu leben. Sorgsam und bewusst wollen wir mit unseren Tagen umgehen.

Denn unser großes Leben besteht aus vielen kleinen richtig gelebten Tagen.


«Carpe diem!» - pflücke den Tag, sagt ein altes Sprichwort.

Ganz neu wollen wir unsere einzelnen Lebenstage empfangen, gestalten, erfüllen und in Gottes Hand zurücklegen.

«Diesen Tag hat er zum Fest gemacht, lasst uns fröhlich sein und jubeln!»

Psalm 118 Vers 24




Glauben bedeutet....

das im Voraus zu glauben - was erst viel später -

wie im Spiegel - rückblickend - 

einen Sinn ergeben wird.

Alles, was geschieht, hat seinen Sinn und eine Bedeutung in Deinem Leben!

Manches ist schön, manches ist schwer. Vergangenes kannst Du nicht ändern. 

Versuche nicht länger mit den Geschehnissen zu hadern, 

sondern:

Pack's heute an - und mach das Beste draus!  

 

Mach aus der ängstlichen Sorge um morgen - die behutsame Fürsorge für heute.

 

Vergleiche dich nicht mit anderen, es bedeutet sinnloses Leiden!!!

Jeder Mensch ist unvergleichlich. Deshalb: Beneide und verachte niemanden.

 

Plane deine Zeit, aber lass dir Freiräume für Überraschungen!!!

Nimm Menschen stets wichtiger als Dinge. Wer liebt, hat Zeit!

 

Ärgere dich nicht über andere!!! Wer sich über andere aufregt, büßt ihre Sünden.

Nur wer liebt und vergibt, kann Menschen verändern.

 

Teile gern mit anderen. Teilen vermehrt das Lebenskapital.

Und die Vermehrung des Lebens beginnt immer mit dem Opfer.

 

Vergiss die Freude nicht.!!!

Suche bewusst die kleinen und großen Anlässe zur Freude bei dir und anderen.

 

Beginne den Tag mit einem Gespräch mit Gott!!!

Danke, klage, bitte, singe, aber rede mit ihm.

Er wartet schon auf dich!

 

Ein Indianer fährt zum ersten Mal in seinem Leben mit einem Auto mit.


Nach einiger Zeit sagt er: „Ich möchte hier aussteigen.“ 


Verwundert erwidert der Fahrer:  

„Hier lebt doch niemand. Bis zur nächsten Stadt sind es noch viele Kilometer.

 

Der Indianer besteht aber auf seinem Vorhaben.


Der Fahrer lässt ihn aussteigen und fragt nochmals zur Sicherheit nach:

„Was wollen Sie denn jetzt machen?“ 


„Ich werde mich an den Straßenrand setzen und warten, bis meine Seele nachkommt.“


Verlernen wir Menschen in unserer schnelllebigen Zeit, dass  auch unsere Seele einen Spaziergang benötigt?

Geht es auch in unserer "FREI-ZEIT" um immer höher, immer schneller, immer mehr Kick?

Leben wir "bei uns" und im "Jetzt" oder sind wir mit unseren Gedanken schon beim "Nächsten"?

Dann erleben wir „Freizeitstress“ und irgendwann stellt sich das Gefühl ein, „noch nicht angekommen zu sein“.

 

Wie steht es mit der Sorge um unsere Seele?

Jesus fragte zu seiner Zeit die Menschen: "Was hilft es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und

nimmt doch Schaden an seiner Seele?"

 

Die Seele nährt sich von dem, woran sie sich freut.


Aurelius Augustinus


Herz im Wind

Wenn ein Herz kein Zuhause hat, dann kann es jeder Sturm in große Bedrängnis bringen.

Wenn ein Herz keine wahre Liebe kennt, dann wird es irgendwann zu Stein.

Wenn ein Herz ohne Freude ist, dann wird es leblos und schlapp.

Wenn ein Herz keinen heilenden Trost erfährt, zerfrisst es der Schmerz.

Gott Vater will dein Zuhause sein und dir wahre Liebe, Trost und Freude schenken.

Er will dein Leben in seine Ewigkeit lenken.

 

 

K.V.

 

 

   
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