aus der Bibel  

3 Er gleicht einem Baum, der am Wasser steht; Jahr für Jahr trägt er Frucht, sein Laub bleibt grün und frisch. Was immer ein solcher Mensch unternimmt, es gelingt ihm gut. Ps1,3
   

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Selig, die Verständnis zeigen

für meinen stolprigen Fuß

und meine erlahmende Hand.

 

Selig, die begreifen, dass mein Ohr sich

anstrengen muss, um alles aufzunehmen,

was man mit mir spricht.

 

Selig, die zu wissen scheinen,

dass meine Augen trübe und

meine Gedanken träge geworden sind.

 

Selig, die mit freundlichem Lächeln verweilen,

um ein wenig mit mir zu plaudern.

 

Selig, die niemals sagen:

„Diese Geschichte haben Sie mir heute

Schon zweimal erzählt!“

 

Selig, die es verstehen, Erinnerungen

an frühere Zeiten in mir wach zu rufen.

 

Selig, die mich erfahren lassen, dass ich

geliebt, geachtet und nicht allein gelassen bin.

 

Selig, die in ihrer Güte die Tage erleichtern,

die mir noch bleiben auf dem Weg in die ewige Heimat.

 

Ein reicher Mann starb und erwachte in einer neuen Welt.

Eine reich gedeckte Tafel verhieß wahrhaft himmlische Freuden.

Er fragte nach dem Preis der köstlichen Gerichte.

"Alles kostet hier nur einen Cent!" war die Antwort.

Der Mann freute sich, denn er war sehr reich.

Als er bezahlen wollte, schüttelte man den Kopf.

"Hier gilt nur das Geld, das einer bei Lebzeiten verschenkt hat"! 

Da wurde der Mann sehr traurig. 

Er war plötzlich bettelarm, denn er hatte im Leben nie etwas verschenkt.

 

Aus Überlebensgeschichten von Axel Kühner

 

Wir können aus diesem Leben nichts mitnehmen in die Ewigkeit - aber wir können viel vorausschicken.

Wahrer, ewiger Reichtum ist: Leben teilen, Liebe verschenken, Freude machen, Hände reichen...

Solange Geld und Besitz die Währungen unseres Lebens sind....

 

 

 

Zwei Frösche, deren Tümpel die heiße Sommersonne ausgetrocknet hatte, gingen auf die Wanderschaft.

Gegen Abend kamen sie in die Kammer eines Bauernhofs und fanden dort einen großen Krug Schlagobers vor.

Sie hüpften sogleich hinein und ließen es sich schmecken.

Als sie ihren Durst gestillt hatten und wieder ins Freie wollten, konnten sie die glatte Wand

des Kruges nicht zu bezwingen. Sie rutschten immer wieder in den Topf zurück.

Viele Stunden mühten sie sich nun vergeblich ab, und ihre Kräfte verließen sie allmählich.


Da quakte der eine Frosch: "Alles Strampeln ist umsonst, das Schicksal ist gegen uns, ich geb auf!"

Er machte keine Bewegung mehr, glitt auf den Boden des Gefäßes und ertrank.

Sein Gefährte aber kämpfte verzweifelt weiter bis tief in die Nacht hinein.

Da fühlte er wie der Rahm unter seinen Füssen dicker und dicker wurde.

Er stieß sich mit letzter Kraft ab und war im Freien…   

 

                                                   

 

Beim gemeinsamen Spaziergang sagt ein Seifenfabrikant zum Pfarrer:

 

„Das Christentum hat nichts erreicht.

Obwohl es seit 2000 Jahren besteht, gibt es immer noch das Böse und böse Menschen.“

 

Wie sie so weitergehen, begegnen sie einem Jungen, der in einer Schlammpfütze spielt.

 

Da bemerkt der Pfarrer: „Seife hat auch nichts erreicht.

Es gibt immer noch Schmutz und schmutzige Menschen!“

    

„Seife“, antwortet der Fabrikant, „nützt nur, wenn man sie anwendet!“

 

Da meint der Pfarrer: „Das Christentum mit dem Evangelium auch!“

 

        (Unbekannt)

 

 

Eine Prinzessin bekommt von ihrem Verlobten zu ihrem Geburtstag ein großes, schweres Paket.

Voller Erwartung öffnet sie die gewichtige Sendung und

findet darin eine dunkle, schwere Eisenkugel.

Tief enttäuscht und verärgert wirft sie die schwarze Kugel in die Ecke.

Auf den Boden fallend, springt die äußere Schale der Kugel auf,

und eine Silberkugel kommt zum Vorschein.

Die Prinzessin nimmt die Silberkugel in die Hand, dreht und wendet sie nach allen Seiten.

Da öffnet sich die silberne Hülle, und es kommt ein goldenes Etui heraus.

Sorgsam bewegt die Prinzessin das Etui und findet ein kleines Knöpfchen,

drückt es, und das Etui springt auf.

Da liegt ein kostbarer Ring mit einem wunderbaren Diamanten.

Ein kleiner Brief liegt dabei mit den Worten: «Aus Liebe zu dir!»

So geht es vielen Menschen mit der Bibel. Fremd und schwer, dunkel und eigenartig erscheint sie auf den ersten Blick. Wer sie aber in die Hand nimmt, aufschlägt, sie hin und her wendet, von allen Seiten betrachtet und darin liest, dem öffnet sie sich. Immer neue Schönheiten, immer tiefere Werte werden wir bei unserem Anschauen entdecken. Bis wir schließlich den kostbaren Kern - einem Diamanten gleich - aufleuchten sehen: «Aus Liebe zu dir!» Die Bibel ist ein einziger Liebesbrief Gottes an seine Menschenkinder. Je mehr wir darin lesen und leben, um so geborgener und getrösteter werden wir sein. «Seit ich gelernt habe, die Bibel zu lesen, wird sie mir täglich wunderbarer. Ich lese jeden Tag darin. Ich weiß, dass ich nicht mehr leben könnte ohne sie!» (Dietrich Bonhoeffer)

   
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