aus der Bibel  

Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. Mt 5,41
   

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Beim gemeinsamen Spaziergang sagt ein Seifenfabrikant zum Pfarrer:

 

„Das Christentum hat nichts erreicht.

Obwohl es seit 2000 Jahren besteht, gibt es immer noch das Böse und böse Menschen.“

 

Wie sie so weitergehen, begegnen sie einem Jungen, der in einer Schlammpfütze spielt.

 

Da bemerkt der Pfarrer: „Seife hat auch nichts erreicht.

Es gibt immer noch Schmutz und schmutzige Menschen!“

    

„Seife“, antwortet der Fabrikant, „nützt nur, wenn man sie anwendet!“

 

Da meint der Pfarrer: „Das Christentum mit dem Evangelium auch!“

 

        (Unbekannt)

 

 

Zwei Frösche, deren Tümpel die heiße Sommersonne ausgetrocknet hatte, gingen auf die Wanderschaft.

Gegen Abend kamen sie in die Kammer eines Bauernhofs und fanden dort einen großen Krug Schlagobers vor.

Sie hüpften sogleich hinein und ließen es sich schmecken.

Als sie ihren Durst gestillt hatten und wieder ins Freie wollten, konnten sie die glatte Wand

des Kruges nicht zu bezwingen. Sie rutschten immer wieder in den Topf zurück.

Viele Stunden mühten sie sich nun vergeblich ab, und ihre Kräfte verließen sie allmählich.


Da quakte der eine Frosch: "Alles Strampeln ist umsonst, das Schicksal ist gegen uns, ich geb auf!"

Er machte keine Bewegung mehr, glitt auf den Boden des Gefäßes und ertrank.

Sein Gefährte aber kämpfte verzweifelt weiter bis tief in die Nacht hinein.

Da fühlte er wie der Rahm unter seinen Füssen dicker und dicker wurde.

Er stieß sich mit letzter Kraft ab und war im Freien…   

 

                                                   

 

Es war einmal ein alter Mann, der vor seiner Hütte sass und über das Leben nachdachte.

Und während er so da sass, entdeckte er am Ufer des kleinen Sees einen Frosch.

Der alte Mann packte den Frosch und nahm ihn mit in seine Hütte, wo er ihn sogleich in einen großen Topf mit kochendem Wasser gab.

Der Frosch machte einen entsetzten Sprung heraus aus dem Topf und sprang schnell wieder aus der Hütte hinaus, noch eher der alte Mann es recht bemerkte.

Wieder sass der alte Mann vor seiner Hütte - und wieder dachte er über das Leben nach. Er dachte an den Frosch, der sich sicherlich ordentlich verbrannt hatte, sich aber beherzt der Situation entzogen hatte, um weiter leben zu können.

Da bemerkte der alte Mann wiederum einen Frosch am Ufer des Sees und der alte Mann nahm auch diesen Frosch mit in die Hütte.

Da er dieses Mal keinen Topf mit kochendem Wasser auf dem Ofen stehen hatte, setzte er den Frosch in einen Topf mit kaltem Wasser und zündete dann den Ofen an und setzte kurze Zeit später den Topf auf das Feuer.

Zu seinem Erstaunen stellte der alte Mann fest, dass der Frosch im Topf sitzen geblieben war und auch weiter blieb.

Das Wasser wurde immer wärmer, schliesslich heiss und dann kochend, doch der Frosch blieb selbst im kochenden Wasser sitzen und machte keinerlei Anstalten der bedrohlichen Situation zu entkommen.

Der alte Mann freute sich über das unerwartete Abendmahl und dachte weiter über das Leben nach, während er genüsslich seine Froschsuppe schlürfte.

Eine Frage liess dem alten Mann einfach keine Ruhe: Warum war der Frosch nicht irgend wann doch aus dem immer heißer werdenden Wasser gesprungen, sondern lieber gestorben, als sich zu retten?

 

Der alte Mann dachte an die Menschen und er glaubte, eine gewisse Ähnlichkeit im Verhalten des Frosches und der Menschen entdeckt zu haben.

Gab es nicht auch Menschen, die in ihrem Leben nichts änderten, obwohl es ihnen immer schlechter und schlechter ging oder eine Situation immer bedrohlicher wurde?

Lieber starben diese Menschen, als sich durch einen beherzten Sprung heraus aus der Problemsituation zu retten?

Oder hatte der Frosch erst viel zu spät bemerkt, wie heiss das Wasser war und er hatte dann keine Kraft mehr für die rettende Veränderung gehabt und ergab sich so seinem Schicksal?

Geht es etwa vielen Menschen auch so?

Und wenn die Verschlechterungen nicht schleichend, sondern schlagartig kämen, würden die Menschen dann aus dem kochenden Wasser springen?

 

Eine Prinzessin bekommt von ihrem Verlobten zu ihrem Geburtstag ein großes, schweres Paket.

Voller Erwartung öffnet sie die gewichtige Sendung und

findet darin eine dunkle, schwere Eisenkugel.

Tief enttäuscht und verärgert wirft sie die schwarze Kugel in die Ecke.

Auf den Boden fallend, springt die äußere Schale der Kugel auf,

und eine Silberkugel kommt zum Vorschein.

Die Prinzessin nimmt die Silberkugel in die Hand, dreht und wendet sie nach allen Seiten.

Da öffnet sich die silberne Hülle, und es kommt ein goldenes Etui heraus.

Sorgsam bewegt die Prinzessin das Etui und findet ein kleines Knöpfchen,

drückt es, und das Etui springt auf.

Da liegt ein kostbarer Ring mit einem wunderbaren Diamanten.

Ein kleiner Brief liegt dabei mit den Worten: «Aus Liebe zu dir!»

So geht es vielen Menschen mit der Bibel. Fremd und schwer, dunkel und eigenartig erscheint sie auf den ersten Blick. Wer sie aber in die Hand nimmt, aufschlägt, sie hin und her wendet, von allen Seiten betrachtet und darin liest, dem öffnet sie sich. Immer neue Schönheiten, immer tiefere Werte werden wir bei unserem Anschauen entdecken. Bis wir schließlich den kostbaren Kern - einem Diamanten gleich - aufleuchten sehen: «Aus Liebe zu dir!» Die Bibel ist ein einziger Liebesbrief Gottes an seine Menschenkinder. Je mehr wir darin lesen und leben, um so geborgener und getrösteter werden wir sein. «Seit ich gelernt habe, die Bibel zu lesen, wird sie mir täglich wunderbarer. Ich lese jeden Tag darin. Ich weiß, dass ich nicht mehr leben könnte ohne sie!» (Dietrich Bonhoeffer)

KINDER verfügen

über zwei Superkräfte,

welche die meisten als

Erwachsene verloren haben.

Die "bedingungslose Liebe"

und das

 "völlige Fehlen von Vorurteilen"

 

   
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